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17./18.10.10 (Sonntag / Montag) Ankunft Hanoi

 

FRAU – KUL MH005 12:30 – 6:25 + 1 ( Kuala Lumpur zu Berlin + 6 Stunden)

Quasi pünktlich fliegen wir ab. Die ersten Stunden vergehen schnell. Das Entertainment – Center mit einem kleinen Bildschirm für jeden jeweils in der Kopfstütze des Vordermannes beschäftigt einen gut. Spielfilme nach Wahl, Spiele, Educationspiele, My flight usw. So kann man doch gut die Zeit rumbringen und die ersten 6 Stunden von den angekündigten 11,5 Stunden tut auch noch gar nicht der Popo weh. Die letzten Stunden werden schwerer, aber irgendwie geht auch diese Zeit rum. Ungefähr Mitternacht nach deutscher Zeit landen wir in Kuala Lumpur, dort ist der Tag aber schon 6 Stunden weiter. Wir haben viel Zeit (4,5 Std.) und bummeln erst mal durch den neuen Flughafen. Als wir 1996 schon mal hier waren, gab es den noch nicht. Mitten drin einen kleinen Regenwald mit einem Dschungelpfad zum Durchlaufen. Aber da kein Dach darüber ist - ist es sehr warm - so war es schon seinerzeit. Hier fliegt man mal ganz woanders hin (siehe links), bei mancher Destination werden wir wohl später noch mal schauen müssen, wo das eigentlich ist. Irgendwann entschließen wir uns schon mal nach unserem Gate für den Weiterflug nach Hanoi zu suchen. Müde genug zum Hinsetzen sind wir. Mit einer Bahn fahren wir zum alten Terminal und machen dort in der Nähe des Gates noch ein Nickerchen.

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KUL – HANOI MH 572

Zum Gate noch ein separater Eingang – angeschrieben sind Phuket und Hanoi. Und dann gibt’s keine Schilder mehr. Im Flugzeug frage ich dann erst noch mal „Ist das das Flugzeug nach Hanoi?“ Aber wir sind richtig. Noch 3 Stunden 20 min und wir haben es geschafft. Der (kleine) Flughafen von Hanoi ist erreicht. Dafür ist die Immigration – Schlange umso länger. Aber mit ein bisschen Geduld sind wir auch da durch. Jetzt suchen wir noch kurz das Gepäckband und …… unsere Rucksäcke sind da! Toll!

Zum Ausgang ist es auch nicht weit. Und eh wir so richtig draußen sind, hat unser Abholer uns schon gefunden. So schnell kann das alles gehen. Schnell noch vorher etwas Geld getauscht: 50 Euro = 26.768 VDN (Dong). Und dann kommt schon unser Auto. Sehr chic, helle Ledersitze. Und los geht die Fahrt in unser Hotel. Es sind rund 30 km und lange Zeit so etwas wie eine Autobahn. Dann geht es quer durch die Stadt / Altstadt bis zum Queen Travel Hotel in der Pho Hang Bac.

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Kurz eingecheckt, rauf auf das Zimmer – schön – kurz geduscht und dann gleich los ins Getümmel. Vorhin hat uns noch unser Taxifahrer über die Straße gebracht, aber nun trauen wir uns das auch allein. Jeder fährt, wo noch Platz ist und alle hupen. Aber der strömende Verkehr aus Mopeds ist wie Wasser, er fließt immer um uns herum. Fahrspuren, Ampeln, Zebrastreifen – wer braucht denn sowas? Drauf halten muss man hier können. Und wo keine Mopeds fahren, da parken welche. Wir schlendern durch die Altstadt – sofern man denn von Schlendern reden kann bis zum Ho Hoan-Kiem See (der See des zurückgegebenen Schwertes). Liegt mitten in der Altstadt und wir laufen einmal drum herum, nachdem wir die richtige Technik zum Queren der großen Kreuzung (man kommt mehrspurig von 5 Seiten und keiner hält an) an der Nordseite des Sees gefunden haben. Die Stadt ist zum Teil noch geschmückt von ihrer 1000 Jahr-Feier. Auch viele Vietnamesen laufen am See und fotografieren. Oben am See haben wir schon mal einen Blick auf die Rote Brücke geworfen. Die war noch in jeder Werbung / Reisebeschreibung, die wir im Vorfeld gelesen hatten. Gestylte Brautpaare mit vielen Fotografen nutzen den See als Hintergrund. (Ob man in Vietnam anstelle einer Feier tolle Fotos macht?) Auf dem Rückweg an der Westseite entschließen wir uns noch einen Schlenker in die Straßen westlich vom See zu machen und suchen die Pagoden und werden auch fündig. Gleich in der ersten, der Ba Da Pagode, sticht mich was am Fuß – so dass wir erst mal gleich Autan aktiv auftragen. Das war die Pagode der Steinernen Dame. Sie soll schon um 1010 gegründet sein. Wir finden noch eine 2. Pagode, alle sehr unscheinbar in der Straße und dann auch noch eine christliche Kirche. Es ist die St. Josephs Kathedrale. Die steht aber gut sichtbar mitten auf einem Platz.

Wieder am Nordende des Sees angekommen entschließen wir uns, was zum Abendessen zu suchen. Die letzte Nacht war ja ziemlich kurz und wir wollen nicht so spät ins Bett. Wir kehren in eine der Kneipen am Platz nördlich des Sees mit Balkon zur Sicht auf den Platz ein. So kriegt Werner endlich sein 1. Urlaubsbier und wir beobachten den Verkehr unten.

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Es ist ziemlich laut, aber spannend. Es kreuzen sich 5 große Straßen, alle fahren immer – immer um die anderen drum rum – und solange wir zugucken – es passiert nichts. Das ist schon erstaunlich und einige Fotos wert! Und als wir das Restaurant verlassen – das war deutsches Bier von einem Deutschen in Vietnam (ein Werner soundso) hat es hergestellt. Da fährt man soweit und dann das. Zurück zum Hotel – Duschen – Waagerechte einnehmen und Einschlafen.

 

 

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