Menu

 Anzeige

19.10.10 (Dienstag) Hanoi Tag 2

 

Heute Hanoi – so soll es sein. Ein dürftiges Frühstück nach Werners Ausschlafen bis gegen 7:30 Uhr (ja ja die innere Uhr, in Deutschland ist es ja schon 2:30 Uhr!) und dann geht’s los zu Fuß. Und weil man ja ein Ziel haben muss und Katrin sich belesen hat: Der Tempel der Literaten / Literaturtempel eine Gedenkstätte für Konfuzius. Nach kurzem Blick auf die Karte – eigentlich brauchen wir nur geradeaus zu laufen. Vor bis an die große Kreuzung am See und dann immer die Pho Hang Bong lang.

DET5

Werner hat heute das Teleobjektiv aufgesetzt – für die besten Fotos. Von der Pho Hang Bong dann in die Nguyen Thai Hoc Straße. Nach kleinen Unsicherheiten dann auch gleich die richtige Straße gefunden. Noch eine kurze Pause beim KFC zum Trinken und dann festgestellt, dass man in den Literaturtempel nur von „ unten“ von der Quoc Tu Giam Straße aus rein kommt. Also nochmal links wegbrechen. Aber vorher nochmal ausführlich nach ordentlicher Beschreibung die Hände waschen. An der seitlichen Mauer vom Tempel parken viele, viele Busse und ein Mann betreibt seinen Friseursalon. Werner macht ein Foto und dann zeigt er auf sein Schild 1 Foto kostet 2 Dollar.

DET6

Wir bezahlen nicht und kurz darauf geht’s rein in den Literaturtempel. Auch viele Vietnamesen besichtigen ihn. Der Eintritt ist bezahlbar etwa 10.000 Dong. Und so können wir auf den Steintafeln „lesen“, wer schon alles seit 1070 Sieger der Literaturprüfung des Konfuzius war. Es folgt der Tempelhof für Konfuzius selbst und ganz am Ende – als Höhepunkt sozusagen auch der Tempel für seine Eltern. Von hier aus ist das nächste Ziel das Ho Chi Minh Mausoleum - nur von außen – das reicht. Es ist auch gut von Weiß-Uniformierten gesichert. Heute geht’s wohl eh nicht rein. Und ich bin ärmellos (es ist sehr warm) und so ginge es ohnehin nicht rein. Der große Aufmarsch-Platz davor lädt nicht zum Spazierengehen ein. Es gibt keinen Schatten unter den wenigen Bäumen. Aber bis zur Einsäulenpagode ein paar hundert Meter weiter schaffen wir es doch noch. Hier gibt’s Bananen und ein paar schattige Bänke. Seit dem Literaturtempel ist es so anders – Ja, keine parkenden Mopeds auf den Gehwegen – es ist wie in Europa. Aber wir sind ja auch im Regierungs.- und Botschaftsviertel. Da ist manches etwas anders. Wir laufen zurück an diversen Botschaften (Kanada, Polen, Ungarn…..) die Duong Dien Bien Phu lang, am Militärmuseum vorbei und dann kreuzen wir wieder die Bahnlinie und entschließen uns einfach am Gleis lang zum Hauptbahnhof Hanoi zu laufen.

DET7

Das geht gut, vorbei an vielen Häusern und diversen Bewohnern, aber kurz vor dem Bahnhof ist ein großes Metalltor und wir gehen einen Bogen außen rum zum Bahnhof. Wie halt ein Bahnhof so ist. Dafür, dass es der Hbf von Hanoi ist – ganz schön klein, und aufgeräumt. Vom Bahnhof geht’s weiter – quasi senkrecht weg die Pha Trang Huong Trao ins Französische Viertel. Hier gibt’s schon mal einen Neubau (Hochhaus) und viele wirklich schöne Häuser.Allerlei Institute, Verwaltung, irgendwann auch der Kulturpalast und Botschaften. Wir kehren in ein sehr nettes Cafe ein. Hier gibt es sogar richtigen Cappuccino. Ist zwar nicht so billig (40.000 Dong =1,50 Euro) aber gegen den Kaffe zum Frühstück schon toll.
Von hier nochmal links abbiegen, wieder Richtung See und zurück. Auf dem Weg kaufen wir einen Speicherchip für unsere Kamera 8MB für 445.000 Dong = 17 Euro. Das ist ok – wo doch schon bald unser erster Chip (4 MB) voll ist. Irgendwann entdecken wir einen Schreibwarenladen. Wir sind die ganze Zeit schon mit offenen Augen durch Hanoi gelaufen. Und auf einmal sind da gleich mehrere… Wir kaufen uns das Heft, in dem wir diese Aufzeichnungen gemacht haben. Am See angekommen, laufen wir auf der Ostseite nach oben und sehen wieder diverse Hochzeitspaare. (Später werden wir begreifen, dass das alles Models sind und die schönen Fotos für Zeitung / Werbung sind.)

DET8

Irgendwie müssen die Vietnamesen Hochzeit machen lieben. Mir fallen immer wieder die Schaufenster mit den „traumhaften“ Brautkleidern auf. Und im Flugzeug in der Illustrierten sind auch sehr viele schöne Brautpaare…)
Wir machen Rast auf einer Bank und ich beginne mit unserem Tagebuch und genieße die Aussicht auf den See. Die Gegend südlich am See ist doch Stückchen aufgeräumter und netter und nicht ganz so beengt wie die Altstadt. Auf unsere Parkbank setzt sich eine Vietnamesin mit einem Bein zu uns und erzählt, dass sie arbeitslos ist und uns gern Bananen aus ihrer Tasche verkaufen will. Ich gebe ihr 10.000 Dong = 0,40 Euro und lasse mir eine Banane geben. Abends kehren wir nach ein paar Fotoversuchen am Wasserpuppentheater und an der beleuchteten roten Brücke in ein Restaurant „Thai-Express“ ein. Werner ist von seinem Thai Curry begeistert. Aber irgendwann muss man auch ins Bett, insbesondere wenn man am nächsten Tag schon um 8:00 Uhr abgeholt wird.

DET9

 

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Nach oben

Top 10

Top 10

  • Laos
  • Kambodscha
  • Myanmar
  • Indonesien
  • Philippinen

Hotels