Menu

 Anzeige

20.10.10 (Mittwoch) Halong-Bucht Tag 1

Heute ist frühes Aufstehen angesagt. 7:00 Uhr!!!  Um 8:00 Uhr sollen wir fertig sein. Wir packen unsere gesamte Bagage ein – nichts mit Tagesgepäck und sind pünktlich um 8 Uhr abfahrbereit unten am Hotel. Ein junges Paar steht mit uns da und kurz darauf kommt auch unser Minibus mit dem Guide. Ein kurzer schiefer Blick auf unseren Rucksäcke, eine Runde durch die Stadt, bis der Bus voll ist, und dann geht es los nach Halong Bay. Unterwegs gibt es allerlei zu sehen.

DET10

Schmale (tiefe) Häuser – warum eigentlich auf dem Lande? Friedhöfe/Ahnenstätten am Reisfeld, Reis zum Trocknen auf der Straße und noch in der Stadt eine rund 100 Jahre alte Brücke über den Roten Fluss – erbaut von dem Franzosen Gustav Eiffel. Und warum auch immer auf der Brücke herrscht Linksverkehr – statt wie sonst überall Rechtsverkehr – behauptet zumindest unser Guide. Unterwegs gibt es einen Pflichtstopp for Charity, Agent Orange. Alles Handmade. Quasi ein Intershop. Ist ja alles sehr schön, aber wer will das tragen. Katrin kauft eine vietnamesische Schokolade – naja – schon bessere gegessen. Aber nur 20 Minuten und dann geht es weiter. Noch kurz an der ganzen Industrie von Hai Phong vorbei, bis wir so gegen 12 Uhr den Hafen der Halong Bucht erreichen. Und wer hätte das gedacht – dort liegt nicht nur unser Boot. Unsere Busfüllung teilt sich auf, 2 Nächte, 3 Nächte, und wir eine Nacht – 6 Leute. Ein kleines Boot und schon sind wir an unserem.

DET11

Der erste Eindruck ist toll, die Tafel für das Mittagessen ist gedeckt. Es sieht wunderbar aus. Vom Bus sind wir noch 6 und 4 sind schon auf dem Boot. Mehr werden wir nicht. Unser Zimmer sieht auch gut aus und gleich kommt das Essen. Seafood. Aber es ist okay und es schmeckt sogar mir ganz gut. Das Ambiente ist toll, wir sitzen am Tisch mit 3 Paaren aus Australien und die noch jungen Deutschen gleich neben uns. Trinken ist extra und „etwas“ teurer als sonst in Vietnam. Alle Erfrischungsgetränke incl. Bier 2 US$, ein Glas Wein 6 oder 7, die ganze Flasche 30 US$. Gleich nach dem Essen (ja, Katrin hat auch alles mitgegessen!) geht’s raus die Halong-Bucht bewundern. Alle Steine haben einen Namen. Auf dem Boot gibt es schöne Plätze in der Sonne und im Schatten. Alle fotografieren… Später folgt ein Ausflug an Land mit Besichtigung einer Höhle mit hunderten von anderen Touristen, die zufällig heute auch gerade alle da sind. Aber die Höhle ist wirklich groß und toll und dann kriege ich auch schon meinen zweiten Stich ab (den ersten gab es schon gleich am ersten Tag, an der ersten Pagode, aber diesmal kann ich gar nicht in Panikattacke mein Mückentötolin versprühen – haben wir nicht mit… Aber Werner meint „sind doch gar keine Mücken da“). Es geht wieder zurück an Bord – so viel Jegend! Noch ein Badeausflug an einen kleinen Ministrand ( den auch die anderen Boote kennen). Das Wasser ist warm und so brauchen wir nicht lange bis wir abgetaucht sind. Das Leben kann so schön sein. Beim Wiedereinsteigen sehen wir sogar einen echten Bayern mit Hut und Lederhosen, mitten in Vietnam. Wieder an Bord gibt es wieder Essen, das Dinner.

DET12

Unser Tischgespräch wird fortgesetzt. Katrin wurschtelt sich so mit ihrem Englisch durch. Die Australier sind aufgeschlossene Leutchen. Das Paar in unserem Alter (Jahrgang 60) hat 3 Kinder, er ist mit 9 aus Mazedonien nach Australien gekommen, seine Frau hat italienische Wurzeln. Nächstes Jahr will man nach Europa. Die beiden anderen Paare sind älter. Die beidem Männer waren wohl früher bei der Army (sehr viel später erklärt uns Bob noch, dass der eine nicht Soldat war, sondern mal in der gleichen Firma wie er (Computerbranche) gearbeitet hat.) Die eine Frau hat flämische Wurzeln und kann ein bisschen deutsch. Er stammt aus England und war wohl auch mehrfach da. Ein paar Jahre in den 60ern war er stationiert in Deutschland in der Nähe von Erfurt (?) Aber alle sind begeisterte Australier. Da müssen wir unbedingt mal hin… So sitzen wir abends an Deck  und trinken einige Biere… Und irgendwann ist auch der schönste Tag rum und wir gehen ins Bett. Morgen Früh gibt es um 7:15 Frühstück! Na toll. Die Nacht auf dem Boot verbringen wir sehr unruhig. Es ist ziemlich warm (man müsste halt die Klimaanlage auch bedienen) und sehr laut. Offensichtlich läuft der Stromgenerator direkt neben unserer Kabine. Da helfen auch unsere Ohrstöpsel  nur beschränkt. Aber auch diese Nacht geht rum! Und trotz all dem, verbringen wir eine Nacht an einem sehr malerischen Ort.

Schreibe einen Kommentar

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen einzugeben (mit Stern * gekennzeichnet).
HTML-Code ist nicht erlaubt.

Nach oben

Top 10

Top 10

  • Laos
  • Kambodscha
  • Myanmar
  • Indonesien
  • Philippinen

Hotels