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04.11.2010 Donnerstag Phu Quoc Insel Tag 3

Das Wetter wird immer besser. Heute schlafen wir aus und gehen erst gegen 9:30 frühstücken. Werner juckt‘s heute doch schon wieder ein bißchen  was zu machen. Er schlägt vor, doch mal so gegen 4 mit dem Moped loszufahren und in der Stadt zu Abend essen. Ich finde, hier im Dunkeln fahren nicht so toll. Erstens hat es abends immer mal geregnet (und dann wird die Straße doch sehr glitschig.) und zweitens fahren hier nicht alle mit Licht… Naja, ich überzeuge ihn, erst mal ein bißchen zu relaxen. So komme ich endlich mal dazu in meinem Buch, welches ich bisher nur umher geschleppt habe, zu lesen. Werner muss heute im Schatten bleiben, gestern Abend war er von der Stunde Sonnenschein – natürlich ohne Sonnencreme – doch ziemlich rot. Gegen 1 bin ich auch so weit und wir gehen uns ein Moped leihen. Und los geht es nach Norden; zu groß soll die Runde nicht werden (Ich dachte die Stadt wird wohl aussehen, wie sonst auch.) Alle Straßen unbefestigt. Wir fahren zu zweit auf Einem. Werner fährt und wollen dahin gehen, wo der Pfeffer wächst. Teilweise haben die Straßen schwerste Schäden, so dass es Moto-Cross wird, aber Werner bringt uns sicher durchs Gelände. Wir fahren mutig über zwei Holzbrücken ohne jedes Geländer; ein Brett fehlt auch schon mal; bis Cua Can. Machen noch ein Foto vom Fisch (und noch irgendwas), der gerade am Straßenrand getrocknet wird. Wir fahren noch ein bißchen weiter nach Norden / wir denken bis an die Landspitze von Vung Bao Beach. Da wird gerade ein neues Resort gebaut, dass wir schon mal inspizieren. Wir fahren dann aber wieder zurück – so weit wollen wir ja nicht – und biegen bei Cua Can ins Inselinnere ab. (In unserem Reiseführer ist die Straße nach gar nicht drin.) Die ersten Baustellen kommen in Sicht: Eine große, neue Brücke über den Fluss. Wir halten Ausschau nach dem Pfeffer und sehen auch bald die „Hopfenfelder“. Das muss er doch sein. Endlich finden wir ein offenes Feld (die meisten bisher waren eingezäunt) und können den Pfeffer in Ruhe besichtigen und fotografieren.

DET40

Katrin klaut auch einen kleinen Zweig für die Erinnerung. Danach geht’s weiter. Die beiden Kreuzungen finden wir (so sehr viele Schilder / Ausschilderungen gibt’s hier nicht) Aber wir werden schon richtig sein.  Vorher noch schnell ein paar Bananen vom Straßenstand gekauft für 10.000 und kurz drauf sind wir an der Straßenkreuzung. Ein kleiner Junge gibt Namen  für die 3 Richtungen und bettelt um Süßigkeiten. Haben wir aber nicht bei. Uns so fahren wir weiter. Unterwegs finden sich – wie schon überall in Vietnam immer wieder Leute, die einen freundlich anlächeln oder zuwinken. Kurz darauf sind wir auf der nicht enden wollenden Baustelle… Eine riesige Schneise hat man hier geschlagen. Gefühlt denke ich, hier passt die 6spurige Autobahn A 9 rein. Man baut Brücken, Gründungen (Stahlbetonrammpfähle, die alte Dampframme muss ich natürlich fotografieren!) Durchlässe und Straßen. Überall ein bißchen. Nichts ist fertig. Riesige Sand- und Schotterhaufen liegen am Rand zwischendurch kommen mal gefühlte 200 m fertige Straße; dann geht es weiter über abenteuerliche Baustraßen. Das „Schöne“ ist, mit uns fahren auch die Baufahrzeuge. Die Leute beidseitig des Weges (die da ja wohnen!) können einem echt leid tun. Mir langt es dann irgendwie und auch der Hintern brennt. Jedenfalls habe ich keine Lust noch weiter als nötig zu fahren, so dass wir nicht mal bis zur nur noch wenige km entfernten Hauptstadt Du’o’ng Dong fahren. Als wir 2 ½ Stunden später wieder in unserer Hotel-Oase sind, bin ich echt froh. Wir (insbesondere Werner) haben die Farbe der Straße (rot) angenommen. Ich wasche nochmal meine Hose und dann gehen wir schön baden in der großen Badewanne. Abends essen gehen – alles sehr lecker, aber ich habe gar nicht so viel Hunger, wie ich bestellt habe. Aber eine Pho ga musste eben sein. Am Ende muss ich mir noch einen Tee bestellen. Noch kurz nachgefragt an der Rezeption wegen morgen. Wir sollen 9:30 an der Rezeption sein. Unser Flug geht 10:55, um den Rest kümmern sie sich. Toll. Wegen meiner kleinen Essschwäche sind wir schon um 8 wieder an unserem Verandaroom. Und dort plaudern wir noch mit den beiden aus Frankfurtund so ist es doch fast 10 als wir „endlich“ ins Zimmer gehen. Heute wollen wir die Räucherspirale mal ausmachen. Irgendwie stinkt dann das Zimmer immer die ganze Nacht. Aber heute brannte sie gar nicht. Auch gut.

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