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Welcome to the Jungleeeee

Die Booze Cruise wurde knapp überlebt, und so ging es am nächsten Morgen schon wieder weiter. Zeit ist ein knappes Gut und es gibt soviel zu sehen, deshalb heben wir uns das Hardcore-chillen für Thailand am Ende des Trips auf. Mit den Anderen unserer kleinen Reisegruppe (Steve, Emily, Helen) fuhren wir im Minivan circa 60Km nach Norden, zu einem der schönsten und privatesten Orte in ganz Vietnam...Jungle Beach.

Nachdem wir auf der Fahrt einige male Slalom durch die Massen an Kühen gefahren waren, erreichten wir letztendlich das Jungle Beach Resort. Dieses beherbergt im Durchschnitt maximal 15 Leute und bietet somit eine sehr familiäre Atmosphäre, unterstützt durch den Besitzer und die zwei vietnamesischen Familien, die dort arbeiten. Die Kosten für dieses Erlebnis waren 30US$ pro Person, welche all-inclusive bedeuteten, ausgenommen alkoholische Getränke. Diese hatten wir uns natürlich vorsorglich mitgenommen, da wir wissen wie der Hase läuft (Erfahrung zahlt sich aus). Wir wurden vom Besitzer Emilio dann tag10-1durch das überschaubare Resort geführt und durften uns unsere Hütte aussuchen. 

Da sahen wir sie...imposant erstreckte sie sich aus den Palmenblättern und offenbarte hinter sich einen der besten Strände, an denen wir je gewesen waren. Unsere Hütte. Es war sofort klar das wir in den oberen Zimmern mit Meerblick schlafen würden, wo uns das rauschen des Meeres (zusammen mit unserem Alkoholrausch) sanft in den Schlaf wiegen würde. Geil! Kurz ausgepackt, dann war es Zeit für das Mittagessen. Alle saßen zusammen an der großen Essenstafel und wir gönnten uns richtig. Das Essen ist sehr großzügig bemessen, so das man viel Essen kann und immer satt wird. Typisch asiatisch wurden viele Schüsseln und Teller mit Gerichten auf dem ganzen Tisch verteilt und man konnte überall hinlangen und sich weiter aufladen. Entsprechend dazu liefen die Angestellten immer wieder um den Tisch und füllten dir Zitronenwasser und neuen Reis nach. Dennoch stellten wir die Verantwortlichen ein aufs andere mal auf die Probe, da wir zusammen mit Steve einfach endlos weiterfraßen, bis auch das letzte bisschen von allen Tellern getilgt war.

Danach äußerst befriedigt, wandten wir uns unserer Haupttätigkeit für den Tag zu...am Strand chillen und im Wasser rumpimmeln. 50m breit, 3Km lang, tag10-2menschenleer und umsäumt von Bergen bewachsen mit dichtem Dschungel...es war paradiesisch. Im klaren Wasser konnten wir auch schnorcheln und in der Felsformation nebenan tummelten sich die Krabben.

So verbrachten wir den Tag, bis Steve um 16 Uhr einfiel, das wir ja 3 Flaschen Hartsuff dabei haben. Ok ok. Fangen wir mit dem Trinken an. Gemütlich nuckelten wir die erste Flasche fast alle, bis erstmal Dinner angesagt war. Begleitet wurden wir im Resort und am Strand meist von den ansässigen Hunden, welche das Resort „bewachen" und mit den Bewohnern chillen. Nach dem Abendbrot wurde weiter am Tisch geblieben und Shithead gespielt (ein relativ simples, aber gut passendes Kartenspiel für viele und trinkende Leute). Neben uns die Vodkaflasche im Eiskübel..ja so schmecken auch 3€ sehr königlich. Das Volk wurde langsam aktiver und beschwingt und wir überredeten einige der anderen Anwesenden auch zu trinken und sich uns später anzuschließen, wenn wir ein delikates Lagerfeuer der Extraklasse am Strand starten würden.

Gut, es gab noch einige Hindernisse zu überwinden. Die Asiaten verstehen sich nicht so sehr aufs Feuer machen und brachten größteilteils trockene Palmblätter und ein Paar Bambusstäbe, die zwar das Feuer sehr gut entfachen würden, aber auf lange Zeit einfach zu schwach sein würden. Also was tun? Kopflampe auf, fachmännischer Blick tag10-3und bestimmter Ton, und ab ging es mit den Mitarbeitern des Resorts auf Streiftour um den guten Shit zu finden. Deshalb sind wir deutschen so bekannte Ingenieure. Gesagt getan, einige dicke Holzscheite später und das Feuer war gesichert. Zumindest von außen, für das innere sorgten wir indem wir auch die dritte mitgebrachte Flasche leerten. Wir fühlten uns gut, Geschichten wurden erzählt und dann war es mal wieder Zeit für Naturphänomene. Klamotten aus und ab ins Wasser, den das Plankton wollte wieder leuchten. Durchs Wasser gesprintet fühlte man sich mit leuchtenden Beinen wie ein dreifacher Super-Sayajin, was für uns quasi wie ein Ausflug in den Himmel war. Shen Long war auch da...oder waren es doch nur die Nebenwirkungen des männlichen Nacktbadens, die vermuten ließen das sich ein längliches Tier manchmal im Wasser schlängelte..?!

Wieder am Lagerfeuer wurden weiterhin Geschichten erzählt und Kalle probte schon mal für seine Berufung zum betrunkenen Geschichtslehrer. Die Zukunft des Landes und der Bildung ist gesichert! Doch dann, Die Flaschen waren alle...verdammt! Ok, lasst uns noch eine kaufen...es lohnt sich. Dieser letzte Streich war dann der Absch(l)uss. Die akquirierten anderen Bewohner gingen ins Bett, Steve ging krachen, es wurde fast ein Liegestuhl verfeuert, Helen schleppte sich ins Bett, Kalle schlief einfach am Strand ein (auch zum pinkeln blieb er einfach seitlich liegen). Um 2.30 war dann auch das Holz nahezutag10-4 verfeuert und die letzten Mohikaner verließen das Lager. 

Am nächsten Morgen erwachten die beiden Suffköpfe Harri und Kalle und erblickten durch das provisorische Hüttenfenster, wie die rotglühende Sonne am Meereshorizont aufstieg. Atemberaubend. Wir hatten natürlich keinen Wecker gestellt, sondern Kalle musste pinkeln und wachte deshalb auf...das altbekannte Glück der Betrunkenen hatte wieder zugeschlagen. Der Anblick war es definitiv wert! Das nächste mal erwachte Harri um 9.30, gerade noch rechtzeitig um die anderen Rauschis zu wecken und das inbegriffene Frühstück abzustauben. Der Rest des dann noch sehr jungen Tages bestand wieder aus chillaxen am Strand, Fussball und Frisbee spielen sowie ein paar vernünftigen und wohlgeplanten Toilettengängen (Ahhhhhhh...schnell schnell schnell). Über den Tag verteilt wurden natürlich auch weitere große Mengen an Futter verspeist, bevor dann nach dem letzten gemeinsamen Dinner der Aufbruch startete.

Es gab eine rührende Verabschiedung und dann verließen wir das Resort um zum Nachtbus zu gelangen, der uns nach Hoi An (nicht mit Hanoi zu verwechseln) bringen sollte. 

Eine Stadt, die für das Maßschneidern von Kleidung bekannt ist.

tag10-5Eine Stadt, in der man für 4$ Flatratesaufen kann. 

Eine Stadt, in der dann endgültig das Blackout-Level von 100% geknackt werden würde

...die Leser dürfen also gespannt sein, denn diese Story wird richtig heftig!

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