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Singapur – Stadt der Gegensätze

Guten Abend Freunde der gepflegten Reiselektüre zu einer weiteren Folge von: Harri und Kalle machen Kultur. Nach dem letzten ruhigen Vogel- und Fischerkundungstrip in die ruhigen Gewässer des Halong Bay, war jetzt die Großstadt Singapur das Ziel unseres Fluges. Im Folgenden wird es schwierig sein nur aus dem Text und den wenigen Bildern entnehmen zu können, warum diese Stadt so übertrieben geil und voller Gegensätze ist. Wer die volle Ladung Kulturcrash haben möchte, muss die Stadt einfach selber besuchen. Nun gut, beginnen wir unseren kleinen Bericht.

Nach der Ankunft am Flughafen wurde zunächst erstmal McDonald´s aufgesucht, da jenes keine einzige Filiale in ganz Vietnam hat (Die erste wird demnächst in Saigon aufgemacht, als Geschenk für den vietnamesischen Prinzen). Anschließend fuhr man mit der klimatisierten U-Bahn zum Hostel und zählte die Personen, welche nicht auf ihr Smartphone starrten. Das Ergebnis war ca. 2. Nachdem 14-1unsere zwei Protagonisten dann ihr Zeug im Hostel abgelegt und sich T-shirts und lange Hosen angezogen hatten (ja die Dinger mit Ärmeln und ja diese Teile die bis zu den Schuhen gehen und ja Schuhe!!!), liefen sie die kurze Strecke zu Harris früherem Chef in Singapur, Daniel, um mit ihm zu trinken und anschließend das Nachtleben Singapurs zu erkunden. Nach einem intensiven 3-stündigen Gespräch am Pool des Apartmentblocks mit bewusstseinserweiteren Getränken („Ich trink Gin Tonic") und Gesprächen (man lernt überall Neues), ging es mit dem Taxi raus auf die Insel Sentosa zu einer Beachparty. Großzügigerweise von Daniel eingeladen, ging es gleich an die Bar und Kalle staunte nicht schlecht über die Preise (ein Bier kostete 8 Euro und das war kein Edelschuppen). Nun stand entstand in Kalles Kopf auch sofort der Plan für die weitere Versorgung des Körpers in dieser Nacht mit essentiellen Flüssigkeiten aus dem spaßigen Sektor: Leute kennen lernen und einladen lassen! Zunächst begutachteten die drei Muskeltiere aber erst einmal das Partygelände. Es gab einen offenen Bereich und einen abgesperrten Poolpartybereich für die VIP´s. Wäre doch gelacht, wenn wir da nicht reinkommen. Nach kurzer Tanzzeit waren unsere drei Helden aber getrennt und niemand fand den Anderen wieder. Kalle tanze wie wild, also normal, auf Tischen oberkörperfrei und musste wieder einmal Annäherungsversuche von Schwuckeleasiaten abwehren. Harri erging es ähnlich und er schaffte es sogar ein Foto des Abends machen zu lassen (da war Kalle sogar noch drauf). Irgendwann nach langer Zeit des Suchens kam Kalle14-2 dann auf die Idee, das wenn er die anderen schon nicht findet, er wenigstens wie ein VIP feiern sollte. Gesagt getan, sprang er nach ausreichender Sondierung der Lage im Rücken dreier Securitys mit einem Handstützüberschlag über die Absperrung (Okay es war eine Hocke seitwärts, aber nicht minder cool). Unter Ohhs und Ahhs verschwand er in der Menge und saß nach zwei Minuten schon am Tisch eines reichen Engländers vor zwei Flaschen Absolut und einer Menge Red Bull. Easy going, kein Problem für mich. Beim Erkundungsgang durch den VIP-Bereich kam es dann, wie es kommen musste. Harri war natürlich auf die gleiche Idee gekommen und hatte sich in die VIP-Area geschmuggelt. Das Wiedersehen wurde mit dem Ausziehen fast aller Kleidungsstücke (nackt mögen die Asiaten ja leider nicht) und einer riesigen Poolparty gefeiert. Kalles Erinnerungs setzt hier aus und erst am nächsten Morgen im Bett wieder ein. Dort wurde alles resümiert und man kam darauf, dass man für unseren Alkoholkonsum im Club hätte 100 Dollar zahlen müssen. In unseren Portemonais fehlten jeweils 5, für die Taxifahrt nach Hause. 

Nun stand die Erkundung Singapurs auf dem Programm. Es ist unglaublich man steigt in unserer ruhigen Gegend in die U-Bahn ein, fährt zwei Stationen und kommt in einer anderen Welt an. Umgeben von riesen Hochhäusern schlendert man durchs Bankenviertel an Ufer des Flusses. Von hier eröffnet sich ein phänomenaler Ausblick auf das Marina Bay Sands, das berühmte Hotel mit dem Rooftoppool, und das Bankenviertel. Weiter ging es ein paar Stationen nach Chinatown. Auch hier offenbarte sich wieder eine ganz andere Welt und wir aßen in einem riesigen Foodcourt, wo die Asiaten den ganzen Sonntag ohne Tageslicht sitzen, Bier trinken und essen. Anschließend fuhren wir dann in eines der größten Einkaufszentren der Welt, schafften es aufgrund eines urplötzlichen Hangovers, aber nur bis auf Dach, um dort ein Nickerchen zu 14-3machen. 
Abends war es dann soweit, wir wollten Singapur von oben sehen und die weltberühmte Skyline abchecken. Dazu machten wir uns Pläne, wie wir uns auf das Dach des Marina Bay Sands Hotels raufschmuggeln könnten. Anscheinend fehlten aber an diesem Tag die Kontrollen und so konnte man den atemberaubenden Anblick kostenlos genießen. Hier gab es auch eine Tanzbar und beim Durchschreiten derselbigen zuckte es den Helden wieder einmal gehörig in den Beinen sowie den Hälsen und sie konnten sich nur durch eine großen Kraftakt aus den Klauen Fürst Uranov´s und King Michael´s befreien. Wir brauchten den Schlaf, um am nächsten Tag den Rest der Stadt zu besichtigen. 


Am nächsten Morgen ging es dann wieder ins Gegenteilland. Wenigen Stationen vom Zentrum entfernt, befindet sich einer der schönsten botanischen Gärten der Welt. Totale Entspannung ist hier angesagt. 5,5 Millionen Menschen leben in Singapur und vielleicht 200 verteilten sich auf den riesigen Park. Sogar ein Stück ursprünglichen Urwalds gibt es noch auf dem Gelände. Insgesamt einfach eine Oase der totalen Entspannung inmitten einer pulsierenden Großstadt. Selbiges gilt für die Badeinsel Sentosa vor den Toren der Stadt. Feinste Sandstrände und künstliche Inseln lassen einen jeden Alltagsstress vergessen (Oder würden es, wenn man Stress hätte). Hinzu kommen riesige Funparks und etliche andere Vergnügungseinrichtungen. Doch sobald man die grünen Inseln überblickt, sieht man tausende Tanker und Schiffe in der Bucht vor Singapur ankern. Atemberaubend. Nach diesem Erlebnis fuhren wir zum neuen Office von Harris alter14-4 Firma, bedankten und verabschiedeten uns bei Daniel und verließen Singapur mit dem Flieger Richtung des Rumhängmekkas Thailand. Was wir dort so alles Stressiges erlebten und warum so lange kein Blog mehr hochgeladen wurde, die Antwort darauf und mehr erfahrt ihr beim Nächsten mal wenn es heißt: Harri und Kalle schimmeln richtig ab.

Bis dahin, genießt das Wetter zu Haus, wir müssen auch bald wieder frieren.

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